Historie

Ein Unternehmen schreibt Geschichte

  • Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die spärlichen Essensrationen von Edmund Schmidt durch die Aufzucht von Schweinen aufgebessert – so entstand zunächst die „Edmund Schmidt Viehhandlung“. Ein LKW unterstützte den Transport der kleinen Ferkel im Frühjahr, für den Rest des Jahres wurde der LKW für andere Fahrten genutzt. Somit wurde die Firma Edmund Schmidt Güternahverkehr zum Leben erweckt und am 15. September 1963 als „Edmund Schmidt Transport- und Tiefbauunternehmen“ bekannt gegeben.
  • Der erste öffentliche Auftrag war die Erneuerung der Sickeranlage "Kalter Born" des Wasserwerkes Freusburg. Es folgten Ausschachtungen von Baugruben, kleine Kanalisationen, Erdarbeiten für Wasserleitungen und vieles mehr. Im Juni 1965 wurde für das Wasserwirtschaftsamt Koblenz der Ausbau der Sieg bei Freusburg ausgeführt, woraus auf Grund der Zufriedenheit ein Folgeauftrag entstand – in der Abnahmeniederschrift wurde bestätigt, dass keine Mängel zu beanstanden waren.
  • Am 01.01.1967 übernahmen die drei Söhne von Edmund Schmidt – Günther, Rudolf und Theodor – den Betrieb mit dem Namen: Gebr. Schmidt oHG, Transporte, Tief- und Wasserbau.
  • Am 17.09.1968 wurde die Handwerkskarte ausgestellt und damit die Berechtigung erteilt, Maurer- und Straßenbauarbeiten auszuführen. In diesem Jahr wurde auch ein Grundstück im Gewerbegebiet an der Bundesstraße erworben. Dort entstand eine Werkstatt- und Lagerhalle.
  • 1969 erfolgte der Bau eines Büro- und Wohnhauses. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Straßenbauarbeiten von Subunternehmern ausgeführt.
  • Im Jahr 1972 stellte die oHG die erforderlichen Fachleute ein und schaffte die maschinelle Ausrüstung an. So konnten alle Arbeiten in Eigenregie durchgeführt werden. Die Belegschaft war zwischenzeitlich auf rund 150 Mitarbeiter gewachsen.
  • Am 17.08.1976 erfolgte die Umwandlung der Gebr. Schmidt oHG in die Gebr. Schmidt GmbH & Co. KG. Die Gesellschafter dieses Unternehmens waren als Komplementärin die G-R-T Schmidt Verwaltungsgesellschaft mbH sowie die Kommanditisten Günther, Rudi und Theo Schmidt.
  • Das Unternehmen arbeitete bereits mit über 300 Mitarbeitern, als am 07.08.1982 Günter Schmidt im Alter von 50 Jahren plötzlich und unerwartet verstarb. Es dauerte einige Zeit, bis die Gebr. Schmidt GmbH & Co. KG sich davon erholt hatte.
  • Mitte der 80er konnte der Betrieb wieder volle Fahrt aufnehmen:  So wurde 1989 eine Niederlassung in Lüdenscheid gebaut, um die Aktivitäten im Bereich südliches Ruhrgebiet weiter zu verstärken.
  • Nach der Wende wurden auch in den neuen Bundesländen Baustellen von Gebr. Schmidt ausgeführt. Um diese Tätigkeiten auszubauen entstand eine Niederlassung in Herzfelde bei Berlin. Die Einweihung des Neubaus der Verwaltung in Herzfelde wurde im August 1993 gefeiert.
  • Am 01.01.2000 ging die Geschäftsführung der Gebr. Schmidt auf die nächste Generation über. Geschäftsführer aus der Familie Schmidt sind dann Herr Martin Schmidt und Herr Uwe Schmidt. Als dritter Geschäftsführer übernahm Herr Dieter Drüge die kaufmännischen Belange.
  • Im Jahre 2006 wurde in Freusburg die Werkstatt erneuert und die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes durchgeführt. Mit der Jahresabschlussfeier 2006, an der die gesamte Belegschaft teilnahm, wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben.
  • Im Jahr 2011 erfolgte die Umwandlung der Gebr. Schmidt GmbH & Co. KG in die Gebr. Schmidt Bauunternehmen AG – damit wird das Unternehmen als Familien-AG zukunftssicher weiter fortgeführt.
  • Anfang 2014 wurde das Unternehmen um ein neues zusätzliches Vorstandsmitglied erweitert. Thomas Pilawa unterstützt das Unternehmen seither mit seinem Know-how in der Führungsebene.
  • Ende 2015 wurde Martin Schmidt nach 25 erfolgreichen Jahren seiner Tätigkeit im Unternehmen verabschiedet.