Neubau eines Gefahrenabwehrzentrums

Gießen

Eindrücke zum Projekt

Projektdetails


Ort:
35394 Gießen, ehem. US-Depot Stolzenmorgen

Projekt:
Neubau eines Gefahrenabwehrzentrums GAZ, Erdarbeiten und Gründung

Auftraggeber:
Universitätsstadt Gießen, Hochbauaumt und Landkreis Gießen

Bauüberwachung:
Büro HS-Ingenieure, 35440 Linden

Bauleitung Gebr. Schmidt:
Herr Martin Pfeifer

Schachtmeister Gebr. Schmidt:
Herr Wolfgang Pütz

Ausführungszeitraum:
März 2019 - Juni 2019

Bausumme:
750.000 €

Hauptmassen:
26.000 m3   Bodenaushub
  2.500 to     Mischbinder liefern und einbauen

Planumsherstellung im gesamten Grundstücksbereich

Baustellenbericht


Die Universitätsstadt Gießen hat den Bau eines neuen Gefahrenabwehrzentrums - kurz GAZ - in Gießen geplant und ausgeschrieben. Hier sollen zukünftig alle entsprechenden Behörden der Stadt und des Landkreises zentralisiert werden.

Fa. Gebr. Schmidt erhielt am 01.02.2019 den Auftrag  zur Herstellung eines Gründungspolsters für das spätere Gebäude durch Homogenisierung und Verbesserung von 26.000 m3 inhomogenen Bodens durch die Zugabe von Mischbinder bestehend aus Kalk und Zement.

Das Besondere an der Baustelle ist unter Anderem die Lage in einem ehemaligen US-Militär-Depot bzw. Flughafengelände, welches im 2. Weltkrieg starkem Fliegerbeschuss ausgesetzt war. So wurde zu Beginn der Maßnahme umfangreiche Arbeiten zur Herstellung der Kampfmittelfreiheit im Baufeld durchgeführt und neben verschiedener Kleinmunition auch am 05.04.2019 eine Fliegerbombe gefunden.

Mittlerweile laufen die Arbeiten zur Bodenverbesserung auf Hochtouren und es werden jeden Tag zwischen 1.500 und 2.500 m3 Boden verbessert und fachgerecht lagenweise wieder eingebaut.

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