Industriegebiet

Lisdorfer Berg, 1. BA

Eindrücke zum Projekt

Projektdetails


Ort:
Saarlouis

Projekt:
Industriegebiet "Lisdorfer Berg" 1. BA,
Geländemodellierung Gesamtfläche sowie 1. Teilabschnitt Entwässerung und Straßenbau

Auftraggeber:
gwSaar, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar mbH

Bauüberwachung:
PJG, Planungsteam Jakobs Gänssle GmbH

Oberbauleitung u. Sicherheitskoordination:
LEG Service GmbH

Bauleitung Gebr. Schmidt:
Herr Dietmar Aschemeier

Ausführungszeitraum:
Januar 2013 - Februar 2014

Bausumme:
9,5 Mio. €

Hauptmassen:
167 ha Gesamtfläche
13.500 m2 Baustraßen

125.000 m3 Oberbodenabtrag
37.500 m3 Humose Mineralböden
1.280.000 m3 Bodenabtrag und Wiedereinbau
370.000 m3 Felsabtrag Bodenklasse 7     
75.000 m3 zwischengelagerten Boden einbauen

465.000 m2 Nachverdichtung Auftragsbereiche
325.000 m2 Nachverdichten Untergrund
490.000 m2 Bodenverbesserung Planumsfläche
44.000 m2 Böschungen

3.800 to Mischbindemittel/Bodenverbesserung
14.000 to Zement ausstreuen

42 m Rechteckvortrieb 2,5 *2,2m
1.065 m Kanalbau Stahlbetonrohre DN 300-1400
200 m Kastenprofil 2500*1250
15.000 m3 Regenversickerungs-/Rückhaltebecken

12.000 m2 Straßenoberbau

Baustellenbericht


Seit Anfang des Jahres laufen die Arbeiten zur Erschließung des süd-westlich von Saarlouis gelegenen Industriegebiets „Lisdorfer Berg“.

Die auszuführenden Leistungen umfassen die Geländemodellierung, Regen- und Schmutzwasserableitung (RRB, RW- und SW-Kanäle, Vortrieb Rechteckporfil) und die verkehrliche Erschließung.

Das Industriegebiet wird in drei Plateauebenen mit einer zentralen Erschließungsachse hergestellt. Hierbei werden die Ebenen im Massenausgleich zwischen Auf- und Abtragsmassen erstellt.

Der Oberboden wird sukzessive zum Baufortschritt abgeschoben und der Verwertung für die Wiederandeckung auf Böschungen, auf Grünflächen der Investoren, auf Ausgleichsflächen  im Renaturierungsprojekt „Saaraue Hostenbach“ und nach Wahl der Fa. Gebrüder Schmidt zugeführt.

Der Wassergehalt der anstehenden Sande ist für eine optimale Verdichtung zu gering, daher wird Wasser zugeführt und eingemischt.

Nicht ausreichend trag- und verdichtungsfähige, sowie durchnässte Böden werden mit Bindemitteln verbessert.

Um eine Verschlammung und Erosionsschäden zu vermeiden, werden die modellierten Plateaus abschließend mit einem Bindemittel bis zu einer Tiefe von 40 cm verbessert. Darüber hinaus werden die Flächen über umfangreiche Muldensysteme entwässert und das Wasser den Sickerbecken zugeführt.

Trotz der außerordentlich langanhaltenden winterlichen Großwetterlage laufen die Arbeiten auf Hochtouren - unter Einhaltung des Bauzeitenplans.

Zurück zur Übersicht